Der madagassische Haushalt besteht durchschnittlich aus 4,9 Personen und monogamische, gewöhnliche Eheschließungen betragen heutzutage 41%.
Laut statistischen Amts (INSTAT) gebart eine madagassische Frau durchschnittlich 5,2 Kinder bis zum Ende ihrer Fruchtbarkeit. Zwischen dem Zeitraum 1991-2003/04 starben 469 Frauen bei 100.000 lebenden Geburten entweder wahrend der Schwangerschaft, oder bei der Geburt, oder in de zwei Monaten nach Geburt.
Die Säuglingssterblichkeitsquote ist im Jahre 2003/2004 auf 58 pro 1.000 gelungene Geburt geschatzt. Seit 1997 ist die Säuglingssterblichkeit stark zurückgegangen, sodass Madagaskar zu den subsaharischen Ländern gehört, wo die Überlebenschancen für Säuglinge relativ hoch sind.
Eine der Krankheiten die am meisten vorkommen ist Malaria (42% der registrierten Falle, jedoch mit einer sinkenden Tendenz aufgrund besserer medizinischer Versorgung der am meisten betroffenen Regionen). Diarrhö betragen 11% der Falle.
Aids ist eine nationale Sorge geworden, obschon die Anzahl der Aids-Infizierten deutlich gering ist. Bei 218.310 Untersuchten waren im Juni 2003 59 Aidskranke und 226 Seropositive festzustellen. Als Gegenmaßnahmen sind Sensibilisierung in ganz Madagaskar durchgeführt worden. Im Jahre 2003 betrug der Prozentsatz der Aidskranken 1,1% laut Ministerium für Gesundheit und Familienplanung. Die Regierung plant, diesen Prozentsatz in den kommenden Jahren möglichst gering zu reduzieren. 2006 nahmen der Präsident und sein Frau selber an einer Blutuntersuchung teil, um vorbildhaft gegen diese Krankheit zu kämpfen.
Der Anteil der Bevölkerung, der ab 6 Jahre alt als Analphabet einzustufen ist, ist 2004 auf 35,2% zurückgegangen. Ab 2002 lasst sich in diesem Bereich eine klare Verbesserung feststellen, denn zwischen 2002 und 2004 blieb die Einschulungsquote auf 122% unverändert um 2004 eine Netto-Einschulungsquote von 85% zu erreichen (Quelle: INSTAT 2004)
In Madagaskar lag 2004 die Arbeitslosigkeitsquote bei 2,7%. Besonders hoch ist sie in Antananarivo, der Hauptstadt, somit ist die Arbeitslosigkeit ein hauptsachlich städtisches Phänomen.
Im Jahre 2004 leben 72,1% der Bevölkerung unter der Armutsschwelle. Armut ist hauptsächlich ein ländliches Phänomen, denn egal in welchen Provinzen man sich befindet, wird die höchste Rate immer in ländlichen Gebieten festgestellt. Antsiranana und Antananarivo haben die niedrigsten Raten wegen der hohen Konzentration wirtschaftlicher Aktivitäten in diesen beiden Provinzen: Vanilleanbau in Antsiranana und die Freihandelszonen in Antananarivo.